Der vorliegende Artikel handelt im besonderen von den Prinzipien, die mit der Erzeugung eines mechanisch erzeugten Fernsehbildes zusammenhängen. Der Umwandlung des von der Soundkarte kommenden (hörbaren) Luminanzsignals in eine Helligkeitsinformation, der Synchronisierung mit Hilfe der zusätzlichen Zeichen, die von der Soundkarte durch die Software ausgesendet werden, um eine genaue d.h. nicht nur in Drehzahl sondern auch in Phase exakt arbeitende Regelung der Scheibe.
    Diese Techniken verlangen in vieler Hinsicht mehr, als nur die Anwendung der Erfahrungen aus der Radio- und Fernsehtechnik und sind wahrscheinlich auch deshalb die Motiviation für ein solches Projekt.
    Eines ist (und war von allem Anfang an) klar, es soll die historische Zeit des Fernsehens mit der neuesten Technik verbinden, es kann das vorliegende Projekt nur eine Veranschaulichung des Prinzips sein und auch deshalb wurde die Norm mit 30 Zeilen und 12,5 Bilder gewählt. Erste Berechnungen hatten auch schnell erkennen lassen, daß eine Ausgabe über die Soundkarte eines PCs Grenzen hat und dadruch wesentlich höher auflösende Systeme nicht möglich sein werden.

    Erste Versuche, welche in Köflach westlich von Graz in der Steiermark mit (alten) Videorecorder-Kopfscheiben-Antrieben durchgeführt wurden ergaben, dass die Synchronisation nach wie vor das Kernproblem ist.


    Versuche wurden im Wesentlichen mit drei verschiedenen Antriebsarten durchgeführt :

    Gleichstrommotor mit diskret aufgebauter Regelung und mit PLL-IC 4046.

    Kopfradmotor(Synchronläufer)mit PLL

    PWM-Regelung mit Mikrocontroller eines Synchronläufers wie es modernere Videorecorder für den Antrieb der Kopfscheibe praktizieren.

    Die Version DC-Motor mit PLL4046 läuft zur Zeit in Zusammenspiel mit der Softwareversion 1 relativ stabil.